Ungewöhnlich hohe PayPal Gebührenverrechnung?!?! (Habt Ihr ein Controlling für Eure PP Abrechnungen?

Thema wurde von TRC-Michael, 26. Februar 2025 erstellt.

  1. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Hallo Community,

    ich muss jetzt mal eine blöde Frage stellen. Wie wahrscheinlich jeder nutzen auch wir PayPal. Alle Buchungen werden bei uns elektronisch in der Buchführung erfasst, dabei ist uns aufgefallen, dass manchmal PayPal ungewöhnlich hohe Gebühren verrechnet. Hier mal ein Beispiel:

    Innerdeutscher B2C Warenverkauf über den Shop:
    Gesamtbetrag 632,45 EUR
    PayPal-Gebühr -55,67 EUR
    Bettoauszahlungsbetrag 576,78 EUR

    Der Kunde hat PayPal Ratenzahlung gewählt.

    Die Gebühr bei dieser Transaktion ist ungewöhnlich hoch.
    Kommt sowas bei Euch auch ab und zu mal vor. Nachdem wir mal die monatlichen Abrechnungen genau durchgesehen haben, mussten wir feststellen, dass das kein Einzelfall ist. Großteils stimmen die Gebühren Abrechnungen, aber vereinzelt sind auch ganz schöne Ausreier dabei. Den PayPal Kudnendienst haben wir schon kontaktiert. Dank der schei KI weiß ich aber nicht ob da überhaupt eine Rückmeldung kommt. Per eMail kann man PP ja scheinbar auch nicht mehr direkt kontaktieren.

    Mich würden da mal Eure Erfahrungen interessieren.
    Habt Ihr ein Controlling für Eure PP Abrechnungen, schaut Ihr Euch die Gebührenabrechnungen regelmäßig genauer an?

    Vielleicht haben auch unsere Gambio Kollegen irgendwelche Erfahrungen die Ihr mit uns teilen könnt?

    Viele Grüße
    Michael
     
  2. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

    Wir hatten schon Beispiele sehr hoher PayPal-Gebühren in Fällen, wo Rechnungs- und Lieferadresse in Deutschland sind, aber der Zahler dennoch aus dem Nicht-EUR-Raum bezahlt (z.B. Schweiz). Dann fielen hohe Gebühren für die Umrechnung an.

    Wenn man sich die Details der PayPal-Zahlung genau ansah, konnte man den Sitz des Zahlers erkennen.
     
  3. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Sitz des Kunden ist in Deutschland. Ja bei Währungsumrechnungen oder derartigen würde sich das erklären lassen. Das Beispiel hier ist aber ein ganz normaler Verkauf innerhalb Deutschlands. Deswegen ergibt die Berechnung so gar keinen Sinn.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

    Hallo Michael,

    ihr bietet vermutlich Ratenkauf mit 0% Finanzierung an. Dann fallen 5,75% + eure normalen PayPal-Gebühren an.
    Bei 632,45 EUR kommst du damit genau auf 55,67 EUR mit 2,99% PayPal-Gebühren + 0,39 € Festgebühr.
     
  5. Christian Mueller

    Christian Mueller Beta-Held

    Bei PayPal-Ratenzahlung kannst Du die Konditionen einstellen. wenn Du natürlich einstellst, daß der Kunde auf Raten kaufen kann mit 0%-Finanzierung, dann übernimmst Du die Zinsen bei PayPal.
     
  6. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Danke für den Tip an dieser Stelle. Weißt Du wo man das einstellen kann? Da finde ich keine Option dafür. (Das muss sicher im PP Portal iwo eingestellt werden können oder?) Im Gambio Modul sehe ich da keine Einstellmöglichkeit. Danke Dir für Deine Hilfe :)
     
  7. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Boah, das ist mir neu. Bei der 0% Finanzierung hieß es mal, dass der Händler keine Gebühren belastet bekommt. Das hat sich dann wohl geändert. Sind 5,75% also aktueller Hebesatz (pauschal) ?
     
  8. Christian Mueller

    Christian Mueller Beta-Held

    Also, solange ich PP Ratenzahlung kenne - und das sind bereits einige Jahre - war das noch nie anders.
    Die Zinssätze sind abhängig von deinem Umsatz bei PP.
    Stellst du in PP ein und da ist der PP-Kundendienst für zuständig. Nicht gambio.
     
  9. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Hi Christian,

    Danke für die Info, wenn man die Gebühr an den Kunden weitergeben will, muss man den Kundendienst von PayPal quasi kontaktieren? Habe ich das richtig verstanden? Bietet diese Option PayPal überhaupt an?
     
  10. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

    Ich kenne die Zinsgebühr in Höhe von 5,75% auch schon einige Jahre (seit 2017). Wir bieten diese Option mit 0% Finanzierung für den Endkunden bei uns an.

    PayPal hat da sicher eine aktuelle Aufstellung. Je höher der Zins für den Endkunden ist, umso geringer ist deine Gebühr dafür. Damals war der Zins, bei dem du selbst nichts drauf legst (außer deine normalen Gebühren), für den Endkunden 14,99 %.

    Schreib PayPal über dein PayPal-Kundenkonto an. Dann kannst du dir die aktuelle Übersicht für Ratenzahlung anfordern und deine Einstellung ggf. ändern lassen.
     
  11. heinzsoft-shop.de

    heinzsoft-shop.de Erfahrener Benutzer

    Es gab von Paypal tatsächlich mal für kurze Zeit die 0% Finanzierung ohne Gebühren, aber das war immer nur für kurze Zeit.
     
  12. Christian Mueller

    Christian Mueller Beta-Held

    So steht es bei mir im PayPal-Konto:
    upload_2025-2-26_18-0-42.png
     
  13. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

    [gelöscht]
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2025
  14. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Da hast Du schon vollkommen recht, aber was willst Du machen, PayPal musst Du als Zahlungsdienstleister heute on top anbieten, das kann sich doch kein Händler mehr leisten PayPal rauszuschmeißen.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

    [gelöscht]
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2025
  16. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Unternehmer zu sein heißt auch immer Mut zu haben, aber da muss ich ganz klar sagen, diese Entscheidung würde ich mich nicht trauen. PayPal ist das meist genutzte Zahlungsmittel beim Onlineshopping. Glaube da würden sehr viele Kunden verlieren.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Erfahrener Benutzer

    [gelöscht]
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2025
  18. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Ja ja, voll super. Ich gebe Dir da schon recht. Als Unternehmer freut es mich sich über so ein Thema sich mal austauschen zu können. Ebenso freut es mich dass Deine Strategie aufgegangen ist. Du stopfst keinen Zahlungsdienstleister mehr und von deiner Marge bleibt mehr in Deiner Kasse. Das ist super. Wenn Dein Gewerbe das hergibt dann war das eine mega gute Entscheidung. Danke dass Du uns da mit Deinen Erfahrungen auchmal dran anteilhaben läßt. Manchmal wäre so ein "Gambio-Unternehmer-Stammtisch" auch eine tolle Sache.
     
  19. IX99

    IX99 Erfahrener Benutzer

    Ganz raus werfen geht wahrscheinlich nicht, da sich viele Kunden daran gewöhnt haben.
    Ab Ende dieses Jahres wird ja die kostenlose Sofortüberweisung für alle Banken pflicht. D.h. dann muss jede Banküberweisung innerhalb weniger Minuten beim Empfänger sein.
    Damit verliert PayPal zumindest schon mal den Vorteil der Schnelligkeit ggü der herkömmlichen Überweisung.
    Dann könnte man Kunden einen Vorkasserabatt (der niedriger ist als die PayPal-Gebühr ist) anbieten und somit ein paar Kunden zur Überweisung bewegen. Wenn die sich dann daran gewöhnen kann man evtl anfangen PayPal abzuschalten oder den Vorkasserabatt zu reduzieren.
     
  20. TRC-Michael

    TRC-Michael Erfahrener Benutzer

    Vorkasse Rabatt für die Banküberweisung halte ich für eine sehr gute Idee. Wobei SEPA Überweisungen heute auch aus dem Ausland auch nicht mehr länger wie 1-2 Tage dauern. Auch für Währungsumrechnungen ist PayPal für den Kunden schon gut. Wir schicken nach UK auch die Gelder per PP weils einfach viel schneller und unkomplizierter geht. Vor 20 Jahren war das noch ganz witzig mit dem AUslandsüberweisungsschein zur Bank steuern zu müssen damit die dann ins Ausland Dein Geld überwiesen hat :p