Huhuhuuu ihr Lieben, wir haben den 2%‑Vorauskassenrabatt inzwischen erfolgreich umgesetzt – danke noch einmal für die hilfreichen Hinweise in einem anderen Forenbeitrag. Jetzt taucht im laufenden Betrieb ein neues Thema auf und möchten vorbereitet sein, wenn eine Bücherbestellung reinkommt. Wir arbeiten mit Version v26.06.0 => Wir haben unser Sortiment nun um Bücher erweitert, von denen einige unter die Buchpreisbindung fallen. Mit der aktuellen Rabatt auf Vorauskase würde das auch auf diese preisgebundenen Bücher angewendet werden, welches rechtlich nicht zulässig ist. Wie können wir im Gambio‑Shopsystem das so einstellen, dass der Vorauskassenrabatt für diese bestimmten Bücher NICHT angewendet wird – während er für alle anderen Artikel dennoch gilt? Schon jetzt vielen Dank im Voraus für Hilfe Liebe Grüße, Britta
Danke für das Thema. Bei uns ist auch in Planung Bücher ins Sortiment aufzunehmen. Wäre toll, wenn jemand eine Lösung dafür hat. Denn auch wir haben den 2%-Vorkasse-Rabatt aktiv und wüssten jetzt nicht, wie wir das Problem lösen können.
Hallo Britta, leider nein. Ich habe erstmal hier auf irgendwelche Vorschläge gehofft und war an dem Thema nicht mehr weiter dran, da es bei uns komplett neu ist. Wir haben seit Kurzem einen neuen Lieferanten, der für uns interessante Bücher im Sortiment hat und erst deshalb beschäftigen wir uns mit dem Thema - sind aber noch nicht großartig in diesem drin. Also der Wunsch ist da, aber ich muss die Technik dafür hinbekommen. Scheinbar sind wir aber die beiden Einzigen, die Bücher mit Buchpreisbindung verkaufen wollen und gleichzeitig Vorkasse-Rabatt geben. Sobald ich irgendwas in Erfahrung bringe, poste ich das hier auf jeden Fall.
Das geht nur mit einer zusätzlichen Programmierung. Man muß zuerst für die betreffenden Artikel eine Kennzeichnung einbauen. Diese Kennzeichnung kann auch aus der Artikelnummer kommen, dann spart man sich ein zusätzliches Feld in der Datenbank. Dann werden in der ot_payment alle Artikel einzeln auslesen und entsprechend den Rabatt verhindert oder erlaubt. Das ist möglich aber es ist auch ein gewisser Aufwand dabei.
Hallo Mike, ganz lieben Dank für Deine Rückmeldung, auch wenn sie jetzt für unseren Shop nicht besonders toll ist. Wir haben einen Cloudshop und da geht das dann ja alles nicht. Dann müssen erstmal weiter drauf rumdenken.
So, wir haben heute ein bisschen mehr darüber nachgedacht. Es ist ja so, dass es wohl im Standard mit dem Vorkasse-Rabatt nicht geht. Was natürlich schlecht ist, weil wir unseren Kunden das eigentlich nicht nehmen wollen. Sind ja alles Sparfüchse Das Artikeldatenblatt hat sogar das Feld ISBN-Nr. und man kann das mit kleinen technischen Hilfsmitteln oder Zuweisungen leider nicht nutzen. Selbst wenn für uns die Lösung von Mike in Frage käme, wollen wir doch nicht bei jedem neuen Buch wieder alle Daten herunterladen, anpassen und wieder hochladen (so habe ich das verstanden). Sowas sollte doch heute irgendwie einfacher gehen - abgesehen davon, dass wir in der Cloud sind. Aber selbst das sollte normal nicht die große Rolle spielen. Habe bei Gambio nachgefragt, was so möglich wäre und wenn derzeit nichts weiter - außer auf den Vorkasse-Rabatt zu verzichten, wann da evtl. was oder überhaupt geplant ist. Wir denken noch weiter darauf rum, wie wir mit der jetzigen Situation umgehen. Falls jemand noch irgendwelche tollen Ideen hat - immer her damit.
Wenn du vor deiner Artikelnummer "GIFT" schreibst und diesen Artikel in den Warenkorb legst wird auch kein Vorkassenrabatt mehr für diesen GIFT Artikel berechnet. Falls noch andere Artikel (ohne GIFT) im Warenkorb liegen, werden nur für diese anderen Artikel der Vorkassenrabatt berechnet. Also eigentlich perfekt für dich. Einen Nachteil gibt es aber, es werden für GIFT Artikel auch keine Versandkosten mehr berechnet, aber das kann man evtl auch irgendwie noch lösen. Beispiel: deine Artikelnr lautet "ABC123" ändern in "GIFTABC123".
Okay, vielen Dank. Das kann man ja mal ausprobieren und es ist schon mal ein neuer Ansatz. Jetzt müssen wir nur noch das Problem mit den Versandkosten lösen können. Vielleicht kommen ja noch mehr Ideen.
Vielen Dank für die Info. Ein weiterer Nachteil ist, daß GIFT-Artikel erst einmal MwSt.-frei sind und erst bei Einlösung hier MwSt. berechnet wird... "Gutschein-Prinzip". Tatsächlich hatte wir auch schon in diese Richtung überlegt, dann wieder verworfen, da zu kompliziert und einem Kunden nicht zu erklären...
Ah, danke für den zusätzlichen Hinweis. Dann kann man das wieder verwerfen mit dem GIFT-Artikel. Schade.
Das kann ich nicht bestätigen, nach meinem Test wird die Mwst bei GIFT Artikeln ganz normal berechnet und in der Bestellung ausgewiesen.
Moin von mir und ein Update nach Antwort vom Support: "Der Vorkasse-Rabatt ist technisch kein Teil des Zahlungsmoduls, sondern ein eigenes Modul für die Bestellsumme. Es rechnet ausschließlich auf der Summe der Bestellung. Einstellen lassen sich nur der Prozentsatz mit zwei Betragsstaffeln, ob Versandkosten und Steuer einbezogen werden und für welche Länderzonen der Rabatt gilt. Ein Bezug auf einzelne Artikel oder Kategorien ist nicht vorgesehen. Der Rabatt wirkt also auf jeden Warenkorb als Ganzes, und sobald ein preisgebundenes Buch darin liegt, auch auf dessen Anteil. Bei den Coupons hast du ebenfalls recht, dort lassen sich keine Zahlungsarten ein- oder ausschließen. Es gibt aber einen Weg, der dein Ziel erreicht, nur nicht über die Zahlungsart. Und zwar über den Rabatt der Kundengruppe zusammen mit einer Begrenzung am Artikel. Beim Artikel gibt es ein Feld für den maximal erlaubten Rabatt in Prozent. Setzt du dieses bei den preisgebundenen Titeln auf 0, wird auf diese Artikel kein Rabatt gewährt, selbst wenn die Kundengruppe des Kunden einen Rabatt hätte. Das Feld lässt sich auch per CSV-Import für ein ganzes Sortiment auf einmal setzen, du musst es also nicht bei jedem Titel einzeln pflegen. Den Rabatt selbst vergibst du dann über die Kundengruppen, zum Beispiel für Gast und Neuer Kunde. Wichtig ist dabei, welches der beiden Rabattfelder einer Kundengruppe du nutzt: Das Feld für den Rabatt auf Artikel ist das richtige. Es rechnet je Artikel und beachtet die Begrenzung, die du oben gesetzt hast. Preisgebundene Titel bleiben damit unrabattiert, der Rest deines Sortiments bekommt den Rabatt. Das Feld für den Rabatt auf den Gesamtbestellwert ist nicht geeignet. Es rechnet wie der Vorkasse-Rabatt auf die Bestellsumme und beachtet die Begrenzung am Artikel nicht. Damit wären die Bücher wieder mit rabattiert. Der Vorkasse-Rabatt muss dabei ausgeschaltet bleiben, denn er beachtet die Begrenzung am Artikel ebenfalls nicht. Das ist der Unterschied, den du abwägen musst: Der Rabatt hängt danach nicht mehr an der Zahlungsart, sondern an der Kundengruppe. Er wird also unabhängig davon gewährt, ob der Kunde per Vorkasse zahlt oder anders. Der Anreiz für die Vorkasse fällt damit weg, dafür kannst du preisgebundene Titel und rabattiertes Sortiment im selben Shop führen." Also, es gibt wohl wirklich nur die als echte Möglichkeit, auf den Vorkasse-Rabatt zu verzichten, wenn man ein gemischtes Sortiment (7 % MwSt. + 19 % MwSt.) führen möchte. Dann lässt sich alles irgendwie einstellen. Man hat mir auch mitgeteilt, dass man meine Anfrage zur Berücksichtigung Vorkasse und preisgebundene Produkte intern als Anforderung mit aufgenommen hat. Ob überhaupt und wann es was wird, ist offen. Wir werden nun wieder darauf rumdenken, was nun die bessere "Lösung" ist - Vorkasse-Rabatt weg und Bücher rein oder Bücher sein lassen. Wie weit sind andere mit ihren Überlegungen? Bei uns spielt hier auch die Zielgruppe eine Rolle. Die jüngere ZG zahlt hauptsächlich mit Paypal und die ältere mit Vorkasse-Überweisung. Wir würden wiederum beide ZG ansprechen, könnten aber derzeit nicht abschätzen, welche den höheren Anteil hätte. Für uns sind die Bücher komplettes Neuland. Würde mich über einen Austausch freuen.
Ich würde den bereinigten Vorkasse-Rabatt dem Kunden als Guthaben für die nächste Bestellung ins Konto stellen. Das hat sogar noch einen netten Kundenbindungseffekt. Ich versteh schon, dass Ihr den Rabatt gebt. Erspart ja Paypal und ist früher auf dem Konto. Bei uns hat das mit der Vorkasse immer gehakt, weil viele Kunden die Zahlung vergessen haben, gemahnt werden mussten, man musste jeden Tag ins Konto gucken, deshalb haben wir Vorkasse (außer für Auslandskunden) abgeschafft. Eine Zeitlang haben wir dann 3% Rabatt für Lastschriftzahlung (direkt auf unser Konto) gegeben. Aber das hat nur einen geringen Teil der Kunden interessiert. Bei uns bestellen sehr viele Großeltern und die zahlen alle mit Paypal. Das ist doch heutzutage selbst für 80jährige kein Problem mehr. Macht ja auch dem Kunden viel weniger Arbeit.
Das ist bei uns im Shop nicht so, nur auf Plattformen, die kein Payment-System haben. Das ist bei uns automatisiert. Mit Vorkasse zahlen bei uns die, die direkt sparen wollen und die, bei denen es nicht so eilig ist. Das ist schon in der Regel min. Ü40, meist Ü50 und älter. Aber auch Firmen und Einrichtungen zahlen gern mit Vorkasse (weil es nicht anders geht?) und nehmen nebenbei den Rabatt mit.
Dann habt ihr wahrscheinlich Preise, bei denen sich 2% Rabatt schon ganz nett ausnehmen. Das ist natürlich ein Argument. Die nachträgliche Gutschrift auf dem Kundenkonto hat natürlich zwei Nachteile: Der Kunde muss sich dafür registrieren, und ihr könnt die Gutschrift nicht automatisch machen. Also viel Handarbeit unter Verwendung einer Excel-Tabelle. Kommt halt drauf an, wie viele Vorausazhlungen ihr pro Tag/Woche habt. Und das, bis Gambio vielleicht eine Lösung anbietet, also ca. in drei bis vier Jahren ...
der war gut Die 2 % sind besser als das, was wir an Paypal zahlen und wie du selbst schreibst, es ist schneller also direkt auf dem Konto; darüber freut sich auch immer unser Steuerbüro (weil's wahrscheinlich einfacher zu buchen ist - keine Ahnung). Naja und der Kunde hat ja die Wahl und kann dabei sparen. Aber klar ist, der überwiegende Teil zahlt natürlich per Paypal. Viel Handarbeit mit solchen Sachen versuchen wir zu vermeiden. Was zu digitalisieren und automatisieren geht, versuchen wir zu nutzen und umzusetzen. Wir denken da noch ein bisschen drauf rum. Vielleicht ist es ja wirklich besser, für die, die per Überweisung zahlen, den Rabatt nicht mehr anzubieten - auf Plattformen geht das ja auch nicht. Wer weiß? Vielleicht lässt sich irgendwas über Kundengruppen regeln, um den Sparvorteil an einzelne Kunden weiterzugeben? Gibt bestimmt noch ein paar Dinge, über die nachzudenken ist. Es ist bei uns nicht eilig, obwohl wir schon gern die Bücher mit aufnehmen möchten.
Ich hatte mir auch überlegt, ob die Frage mit Kundengruppen zu lösen wäre. Aber wer heute mit Vorausüberweisung zahlt, nimmt vielleicht nächste Woche Paypal in Anspruch, und dann sind Paypalgebühr+Vorauszahlungsrabatt fällig ...
Deshalb kamen wir da bisher auch nicht weiter. Für uns war das Thema ja komplett neu und wir haben die hier im Forum genannten Vorschläge durchgearbeitet sowie die Infos vom Support. Aber mittlerweile, umso mehr wir darüber nachdenken und abwägen, gehen wir tatsächlich in Richtung Vorkasserabatt weg und - wenn möglich - Sonderkonditionen bei einzelnen Kunden (die garantiert per Vorkasseüberweisung zahlen). Zumindest ist das jetzt der aktuelle Stand, der geprüft wird. Fest steht mittlerweile, dass die Bücher ins Sortiment sollen. Ist vielleicht doch besser, wenn man sich fast jeden Tag mit dem Thema auseinandersetzt als immer weiter zu schieben und machen wir bald mal. So kommt man ja nun mal schneller ans Ziel. Und wir sind jetzt diese Woche schon mal 1,5 Schritte weiter.
Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber: Vom Holger (Xycons) gibt es die Versand und Bezahlsperre. Da kannst Du Zahlarten sperren..... Vielleicht hilft dir das?